Störpotential von Implantaten

Biokompatible Zahnimplantate

Implantate als Ersatz für verloren gegangene Zähne gehören heute zum Standardrepertoire moderner Zahnmedizin. Rein technisch stellt diese Therapie für einen versierten Chirurgen einen Routineeingriff dar. Auch die Patienten erleben eine Implantation in ihrem Kiefer als weniger schmerzhaft und unangenehm als zunächst befürchtet.

Dennoch stellen sich dem ganzheitlichen Mediziner wichtige Fragen:

Auf diese Fragen kompetent zu antworten, setzt grosse Erfahrung in Regulationsmedizin voraus, zumal der Patient naturgemäss vor dem Eingriff Informationen über die Prognose wünscht. Die schulmedizinische Diagnostik bietet wenig Möglichkeit. Dies ist eine Domäne der bioinformativen Medizin.

Grundvoraussetzung dafür, dass ein Organismus einen Fremdkörper wie ein Zahnimplantat integrieren kann, ist ein "störungsfreier" Meridian im Operationsgebiet. Meridiane sind Hauptsteuerungselemente im komplexen kybernetischen System unseres Körpers, oft werden sie auch als Energiebahnen bezeichnet. Ihre Existenz gilt heute als gesichert, seit auch die westliche Medizin sich der Akupunktur bedient. Die energetische Medizin betrachtet das Kauorgan mit besonderer Aufmerksamkeit, da alle wichtigen Meridiane in ihm ihre genau determinierten Areale haben. Damit ist dieser Kieferabschnitt mit allen seinen Geweben einschliesslich der Zähne "auf Gedeih und Verderb" mit den Hauptorganen des zugehörigen Meridians verbunden. So sind die ersten oberen Backzähne, die so genannten "Sechser", Bestandteil des Regulationssystems "Magen - Milz - Pankreas", aber auch der Hirnanhangsdrüse, der Schilddrüse und der Drüsen in der weiblichen Brust. Diese Zähne haben also eine sehr enge energetische Beziehung zu wichtigen Abschnitten des Verdauungs- und des Hormonsystems. Die im Unterkiefer befindlichen analogen Zähne gehören zum Dickdarmmeridian und über die Hypophyse ebenfalls zum Hormonsystem.

Meridianverlauf

Krankhafte Veränderungen an den Zähnen, am Zahnhalteapparat oder im Kieferknochen, vor allem chronische Entzündungen belasten den Energiefluss im gesamten Meridian. Dadurch können die zusammengehörigen Gewebe und Organe langfristig eine funktionelle Störung entwickeln und schliesslich manifest erkranken. Da die energetische Steuerung keine Einbahnstrassen kennt, werden auch chronische Entzündungen oder toxisch-allergische Belastungen des Darmes oder anderer Organe über das Regulationssystem auf die zugehörigen Zähne und deren Umgebung einwirken. Meridianabhängige Funktionseinschränkungen liegen häufig lange im Verborgen, da sie anfänglich keine prägnanten Symptome ausbilden. Im Kauorgan ergeben sich dem geschulten Ganzheitsmediziners häufig schon beim Betrachten der Röntgenbilder der Kiefer erste Hinweise auf eine Störung im Meridian, weiteren Aufschluss bringt die bioinformative Diagnostik.

Der Meridianverlauf ändert sich in keiner Weise durch den Verlust zugehöriger Zähne. Das bedeutet für die Frage nach dem energetischen Störpotential von geplanten Implantaten: Mit den Methoden der Regulationsmedizin muss einerseits geprüft werden, ob der betroffene Meridian "störungsfrei". Fällt die Antwort des Organismus negativ aus, gilt es herauszufinden, wo die Störung liegt und wie sie therapiert werden kann. Erst wenn dies erfolgreich gelungen ist, kann für eine Implantation "grünes Licht" gegeben werden.

Werden die energetisch-regulativen Verflechtungen des Operationsgebietes mit dem Gesamtorganismus ausser Acht gelassen, steigt die Gefahr von Komplikationen, Nachwirkungen oder Misserfolg der Implantatchirurgie!

Natürlich sollte nicht nur der Meridian, sondern auch der Kieferabschnitt selbst, in den implantiert werden soll, einer exakten Prüfung unterzogen werden. Nur zu oft existieren energetische Störzonen in zahnlosen Kiefergebieten. Sie sind fast immer "klinisch stumm", d.h. sie verursachen keine Beschwerden. Dennoch können sie erhebliche Fernwirkung entfalten. Kommt es zu einer chirurgischen Intervention, kann der ihnen zugrunde liegende chronische Entzündungsprozess aufflammen, den Erfolg der Implantatchirurgie gefährden und sogar via Fernwirkung abhängige Gewebe in Mitleidenschaft ziehen.

Auch die Frage nach der Qualität der so genannten Einheilung hängt unmittelbar mit dem Geschilderten zusammen. Bei ungestörtem Energiefluss im Meridian und von einem "störungsfreien" Kieferknochen kann eine echte Integration, also ein langfristiges Annehmen des Fremdkörpers, erwartet werden. Nicht nur "stumme" chronische Entzündungen im Kieferknochen, sondern auch Fremdkörper wie Wurzelfüllmaterial oder Amalgamsplitter können dies verhindern. Es gehört zur Problematik der konventionellen Röntgentechnik, dass selbst metallische Fremdkörper lange unentdeckt bleiben können. Bioinformative Diagnostik kann auch in solchen Fällen weiterhelfen.

Die letzte Frage betrifft die Materialverträglichkeit des Zahnimplantats. Herkömmliche Zahnimplantate bestehen aus Reintitan. Diesem Metall wird von Seiten der etablierten Medizin eine optimale biologische Verträglichkeit nachgesagt. Neuere Forschungsergebnisse belegen allerdings, dass auch an Titan eine wesentlich kritischere Messlatte anzulegen ist als bisher angenommen wurde. Es gibt kein Metall, das in den Körper implantiert wird, ohne dass der Körper damit in Wechselwirkung treten wird. Titan ist zwar nicht unbedingt zum Auslösen von Allergien prädestiniert. Es kann aber eine vermehrte Entzündungsbereitschaft auslösen und damit das Immunsystem chronisch provozieren.